Daten & Fakten

  • Gründung:                 23. Mai 1959
  • Vereinsfarben:           grün, weiß
  • Sportarten:                 Fußball, Tanzen
  • Hauptsponsoren:        Prebena, Betz
  • Ehrenvorsitzende:       Ewald Appel, Timo Schachner

Vereinserfolge:

Saison 2012/2013 – Kreisoberligameister und Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt/Ost
Saison 2006/2007 – Vizemeister Kreisliga A und Aufstieg in die Kreisoberliga Büdingen
Saison 2000/2001 – Meister der Kreisliga A und Aufstieg in die Bezirksliga Büdingen
Saison 1998/1999 – Vizemeister Kreisliga B und Aufstieg in die Kreisliga A Büdingen

Hallenstadtmeister in den Jahren: 2016, 2015, 2014, 2013, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005

Feldstadtmeister in den Jahren: 2016, 2014, 2013, 2009, 2007, 2004, 1983

Die Anfänge…

Nach einem missglückten Versuch im Jahr 1950, da ein Großteil der Spieler in andere Orte zogen und so ein Spielbetrieb nicht mehr möglich war, glückte im zweiten Anlauf die Gründung: Am 23. Mai 1959 wurde der KSV Eschenrod e.V. 1959 ins Leben gerufen. Im Vereinslokal wurde der neue Kultur- und Sportverein Eschenrod aus der Taufe gehoben. Die 22 Gründungsmitglieder, denen wir heute noch sehr dankbar sind, waren:

Wilhelm Appel (Friedhofstr.) †
Wilhelm Appel (Platte) †
Herbert Betz
Theodor Bischoff †
Albert Christ
Oswald Fleischmann †
Albert Herrmann †
Oswald Hofmann

Willi Klein †
Herbert Koch
Günter Kromm
Otto Ladner
Wilhelm Petermann †
Heinrich Schäfer †
Walter Schäfer †

Alois Schmoranzer †
Robert Schneider
Alfred Spruck †
Wilhelm Schreiner
Otto Schuchard †
Wilhelm Schuchard
Rudolf Strauch

Auch damals, so wie auch Heute, wurde schon viel Engagement in den Verein investiert und aus diesem Grund bekam der Verein den Zusatz „Kultur- und Sportverein“.

Die Herrichtung eines Sportplatzes

Bereits im Juni 1961 begann die Herrichtung des Sportplatzes auf der Wiese in der „Struth“, nahe der Bundesstraße in Richtung Schotten.

Alter Sportplatz – Struth

Doch der Platz stellte mit seiner klar erkennbaren Hanglage, nicht das Wahre da. Das Feld war zudem eng bemessen und die Eckbälle wurden beinahe aus dem Gebüsch getreten. So machte man sich auf die Suche nach einem brauchbaren Sportplatz. Der Platz sollte zunächst ortsnah angelegt werden. Dabei ergaben sich nicht geringe Schwierigkeiten, denn ebenes Gelände bot sich nicht an oder sollte lieber langwirtschaftlich genutzt werden. Da die Flurbereinigung damals in Gang gebracht wurde, haben Gespräche bald zu einem Ergebnis geführt. Wo sich der heutige Sportplatz befindet, konnte man bis 1968 eigentlich nur eine echte Wildnis sehen. Das ausgewählte „Hanke-Stück“ am Ortseingang musste zunächst mit großen Mengen an Erdaushub aufgefüllt werden.

Mutterboden – neuer Sportplatz

Das alles aber reichte bei Weitem nicht aus. So kam langfristig nur eine Lösung in Frage: Mit Landeshilfe, mit Zuschüssen des Hessischen Fußball-Verbandes und einer Beteiligung der damals noch selbstständigen, bürgerlichen Gemeinde Eschenrod sollte ein neuer Sportplatz hergerichtet werden. Doch die Kosten dafür beliefen sich so hoch, dass der Kreis sowie das Land nicht bereit waren, geeignete Mittel zur Verfügung zu stellen. Nach langer Wartezeit war es dann am 18. Mai 1968 endlich soweit. Es kamen zwei Planierraupen und Begleiterfahrzeuge der Pionierdivision einer US-Einheit aus Hanau, welche durch ein Besuch von Pfarrer Gert Werner bei seinem Kollegen veranlasst wurde. Nach langer anstrengender Arbeit wurde im Jahre 1970 endlich der Sportplatz abgesteckt und am 10. /11. Juli 1971 fand die geplante Einweihungsfeier statt.

Gründung der Jugendarbeit

Mit Oswald Fleischmann begann 1961 in Eschenrod die Jugendarbeit. Nach anfänglichen Freundschaftsspielen gegen benachbarte Vereine, beschloss man ab der Spielrunde 1962/63 eine Schülermannschaft zu melden. Im Juli 1963 kam es zum Zusammenschluss der Jugendmannschaft von Burkhards und Eschenrod, die bis Ende der 60er Jahre Bestand hatte. Die Gründung der Jugendspielmannschaft aus den Vereinen SV Blau-Weiß Schotten und dem KSV Eschenrod erfolgte 1964. Unter der Führung des damaligen 1. Vorsitzenden Gottfried Roskoni und des Jugendleiters Hans Rückert (Schotten), sowie des 1. Vorsitzenden Alois Schmoranzer, der Jugendleiter Erwin Betz und Wilfried Weber (Eschenrod) wurde die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Schotten/Eschenrod ins Leben gerufen.

Der Bau eines Sportheims

Ein Sportplatz alleine reichte nicht aus, so entschloss man sich 1974 zum Bau eines Sportheimes. Die Arbeiten hierfür wurden in Eigenleistung bewältigt, doch die Materialkosten waren nicht gerade unerheblich. Ohne diese Durchführung dieser Arbeiten in Eigenregie wäre eine Baugenehmigung der Stadt Schotten nicht befürwortet worden. Die Mitglieder packten kräftig an und bald wurde schon erkennbar, dass hier ein schmuckes Sportheim entstand.

Sportheimbau 1983

Nach langen Überlegungen wurde auch noch ein Anbau der Duschen errichtet. Somit erhoffte man sich, dass zukünftig noch etwas im Sportheim verweilt wird, um die Geselligkeit und Kameradschaft zu pflegen. Im Mai 1985 wurden die Sanitärarbeiten durch die Firma Herbert Betz GmbH & Co. KG abgeschlossen. Während die Fliesenverlegung mangels hilfsbereiter Fachleute nur schleppend vorankam, konnten die Innenputzarbeiten im April abgeschlossen werden. In Eigenleistung wurden neue Bänke und Garderobenvorrichtungen angefertigt. In der Winterperiode 1986/1987 traten unerwartet Frostschäden im Bereich der Duschen auf, die außerplanmäßige Arbeiten nach sich zogen. Mit Anbringung einer Innen- und Außenisolierung an der Giebelseite verschaffte man dem Gebäude einen besseren Schutz gegen Kälteeinflüsse. 1991 stattete man die Küche des Sportheims mit neuen Einbauschränken aus.

Umbaumaßnahme der Küche und des Gastraumes

Mehr Komfort bot man 1994 den Schiedsrichtern. In der separaten Umkleidekabine wurde eine Dusche installiert. In der Vereinsführung hat man dem räumlichen Mittelpunkt des Vereinslebens stets eine große Bedeutung beigemessen. Sprichwörtlich wurde permanent „am Ball geblieben“. Notwenige Maßnahmen zur Instandhaltung und Verschönerung im Rahmen der gegebenen finanziellen Möglichkeiten wurden umgesetzt. So konnten im Jahre 2007 zahlreiche Arbeiten mit einem Erledigungsvermerk versehen werden. Ohne die Eigenleistung der Mitglieder, insbesondere des Vorstandes, wäre der Sportverein nicht in der Lage gewesen, diese Leistungen zu vollbringen. Auch ohne die Zuschüsse folgender Institutionen wären diese Baumaßnahmen nicht in diesem Umfang durchzuführen gewesen: Stadt Schotten, Landessportbund Hessen Vogelsbergkreis, Hessischer Fußball- Verbund und das Land Hessen.

Die alte Flutlichtanlage

Zur Durchführung eines ordnungsgemäßen Trainings in den Abendstunden und um einen Spielbetrieb abends durchzuführen, wurde es erforderlich, eine Flutlichtanlage anzugehen. Am 22. Oktober 1971 wurde beschlossen, dass der Sportplatz mit einer neuen Flutlichtanlage ausgestattet werden soll. Nachdem der Zuschuss des Landessportbund Hessen bewilligt wurde, konnte mit den Arbeiten an der Flutlichtanlage begonnen werden. Besonders zu erwähnen ist, dass im Rahmen der Erstellung des Ausbaues der Flutlichtanlage 144 Stunden an Eigenleistung erbracht worden sind.

Die Damenmannschaft

Diese moderne Erscheinung ließ auch in Eschenrod nicht lange auf sich warten. Am 27. Oktober 1971 wurden Passanträge beim Hessischen Fußballverbund gestellt. Irene Appel und Brunhilde Klein wurden in den Vorstand gewählt, um dort die Anliegen der Damenmannschaft zu vertreten. Ihr erstes Freundschaftsspiel bestritt die Mannschaft bei der Sportplatzeinweihung 1971 gegen Nonnenroth, es endete 0:0. Von vielen folgenden Freundschaftsspielen wurde nur eins verloren und es deutete sich bereits an, dass die Mannschaft in einer Meisterschaftsrunde durchaus gut mithalten könnte. Viele, insbesondere ältere Mitglieder, denken noch gerne an „unsere Sonja“ aus Einartshausen zurück, die später von den Offenbacher Kickers abgeworben wurde. Sie spielte dort einige Jahre in Deutschlands höchster Damen-Liga. Ein Augenschmaus waren ihre Sturmläufe, die dann auch meist zu einem Torerfolg führten.

Gründung der Alten- Herren Mannschaft

Ältere Spieler, welche nicht mehr in der 1. oder 2. Mannschaft aktiv waren, die aber gerne noch ein wenig „Kicken“ wollten, gründeten 1975 die SOMA (Sondermannschaft). Für eine Alte-Herren Mannschaft (ab 32 Jahren) reichten die Spieler nicht aus. Erst als eine Anzahl „junger Talente“, die nie den Weg ins Profilager des KSV geschafft hatten, sich zu den älteren Spieler gesellten, konnte die SOMA gegründet werden. In den zurückliegenden Jahren wurde eine Vielzahl von Freundschaftsspielen ausgetragen. Wie bei den Senioren Mannschaften traten die Alte-Herren Fußballer im Eicheltal seit 2005 als Spielgemeinschaft auf.

…bis Heute

Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt im Bereich des Fußballs. Durch die Verpflichtung guter Trainer, konnten wir bis heute in die Kreisoberliga Büdingen aufsteigen, bei dem wir im vorderen Mittelfeld stehen. Der Verein verfolgt auch heute noch das Ziel, junge Leute für den Fußballsport zu begeistern und die Kameradschaft miteinander zu pflegen. Auch wollen wir die Integration junger Leute fördern und ihnen ein „Wir-Gefühl“ geben, um ihnen eine Perspektive für das Leben zu geben. Heute, wie auch schon damals, wird in dem Verein das Wort „KULTUR“ groß geschrieben, deshalb Kultur- und Sportverein Eschenrod.

Ein großes Dankeschön geht auch an den Golfclub Eschenrod, der uns tatkräftig bei der Rasenpflege unterstützt.

Der Sportplatz von Eschenrod – Heute